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Hakim Ibn-Hizam Ibn Khuwaylid
Das Kaabababy
Dieser Sahabi ist der Beweis, dass es für eine Rückkehr zum Herrn der Welten nie zu spät ist und man dennoch einen hohen Rang erreichen kann. Hakim Ibn Hizam, der Neugeborene in der Kaaba. Geehrt und wohlbekannt unter den Quraisch. Doch Allah(swt) hatte Größeres für diesen Sahabi vorbereitet.
Wertung: Veröffentlicht am: 11.11.2009
Anhören: Geschichte als Audio: Downloaden
Kommentare: Geschrieben von: S.o.G.
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Bei unserem heutigen Sahabi handelt es sich um einen der vernünftigsten Adeligen von den Quraisch: Es ist Hakim Ibn Hizam(r).
Er war schon vor dem Prophetentum mit Muhammad(s) sehr gut befreundet. Khadija(r) war die Tante, also die Schwester von Hizam, dem Vater Hakims. Nach der Heirat des Propheten(s) mit Khadija wurde die Bindung zwischen unserem Propheten(s) und Hakim demnach noch stärker.

Hakims Besonderheit ist, dass er wohl der einzige Mensch ist, der in der Kaaba geboren wurde. An dem Tag besuchte seine Mutter die Kaaba von innen und bekam plötzlich so starke Wehen, dass sie die Kaaba nicht verlassen konnte. Hakim wurde nach einer Überlieferung 100 Jahre alt. Anderen Überlieferungen zufolge sogar 120.

Aufgrund seiner Intelligenz und Tugend bekam er den hohen Rang, den nur die Besten der Quraisch bekamen, nämlich die Verantwortung für die Pilger, welche nach Mekka kamen. Obwohl Hakim den Propheten(s) sehr mochte, kam er erst sehr spät zum Islam; nämlich am Tage der Eroberung von Mekka. Viele wunderten sich daher, weshalb er erst 20 Jahre nach dem Prophetentum von Muhammad(s) zum Islam kam.

Als der Prophet(s) Mekka eroberte ließ er ausrufen: „Wer bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Allah(swt) und dass Muhammad(s) der Gesandte Allahs ist, der ist in Sicherheit und wer bei der Kaaba sitzt und seine Waffen auf dem Boden lässt, der ist in Sicherheit und wer seine Türen verschließt, der ist in Sicherheit und wer in das Haus Abu Sufyans Zuflucht findet, der ist in Sicherheit und wer im Hause Hakims Ibn Hizam flieht, der ist in Sicherheit, der ist in Sicherheit, der ist in Sicherheit.“

Das Haus Abu Sufyans war auf der einen Seite von Mekka und das von Hakim auf der anderen Seite. Hakim Ibn Hizam gehörte zu den vier Männern, über die der Prophet(s) sagte, dass es nicht zu Ihrem Niveau passe, dass sie Götzendiener wären. So wurde Hakim Ibn Hizam ein Muslim und er war so fest vom Islam überzeugt, wie wir es von den Sahaba wohl kennen.

Eines Tages fand der Sohn unseres Sahabis(r) seinen Vater weinend vor und fragte nach dem Grund. Hakim(r) antwortete: „Ich weine, weil ich erst sehr spät zum Islam fand, weswegen viele mir um Stufen voraus sind. Und ich weine, weil ich trotz meines Versprechens, die Quraisch gegen Muhammad(s) nicht mehr zu unterstützen, immer noch bereit war, in den Krieg zu ziehen, nachdem ich Badr und Uhud überlebt hatte. Und jedes Mal, als ich den Islam annehmen wollte und ich war sehr nahe, sah ich die Adeligen der Quraisch an den Bräuchen ihrer Vorväter festhalten und ich wollte ihre Gesellschaft nicht verlassen. Und ich weiß, dass wir dadurch irregingen, weil wir unseren Führern einfach blind gefolgt sind.“

So versprach sich unser Sahabi, dass er viel mehr spenden werde, als er Geld gegen den Islam ausgegeben hatte. Daher verkaufte er das Darul Nadwa, welches er besaß, worin sich die Führer der Quraisch trafen, um Pläne gegen den Propheten(s) und seine Religion zu schmieden. Da dieses Haus für die Quraisch so wertvoll war, brachte es viel Geld ein, welches Hakim Ibn Hizam(r) gänzlich spendete.
     

   

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