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Buschra
Wenn ich über meinem Weg zum Islam schreiben soll, muss ich dazu sagen, ich hatte damals „Glück“, dass viele „Muslime“ (oder welche, die sich als solche ausgaben) ihren Weg zum Islam noch nicht gefunden hatten. Denn genau diese Muslime spornten mich damals dazu an, etwas über den Islam zu erfahren, zu lernen
Wertung: Veröffentlicht am: 24.10.2009
Kommentare: Geschrieben von: S.o.G.
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Ich behielt mein Interesse am Islam für mich, es bestand bis dahin auch lediglich aus sehr großer Neugierde. Diese Neugier trieb mich dazu die Bücher, die für meine Schwester bestimmt waren, auch zu lesen und mir gefiel sehr, was ich da las. Nach und nach bemerkte ich, dass das, was in den Büchern stand nicht so ganz mit dem übereinstimmte, was diejenigen Muslime, die ich kannte praktizierten, z.B. kannte ich bis dahin kein Mädchen, welches bedeckt war und ähnliches. Mit 16 lernte ich dann meinen Freund (jetzigen Mann) kennen. Erst ab dieser Zeit lernte ich immer mehr Muslime kennen, von denen ich auch heute noch sagen würde, dass sie sich wie Muslime verhalten und nicht nur vorgeben welche zu sein. Nach und nach begann ich Gebetstexte (z.B. Fatiha) und ähnliches auswendig zu lernen, ohne aber bereits Muslima zu sein. Ich denke, dass mir zu dieser Zeit schon klar war, dass ich irgendwann konvertieren würde, nur wusste ich noch nicht wann und wo. Dies ergab sich nachdem ich einige Schwestern kennen gelernt hatte, die mit aller Liebe und all ihrer Kraft versuchten und immer noch versuchen den Islam zu praktizieren, zu erlernen und weiterzugeben.

Wir trafen uns damals regelmäßig mit diesen Schwestern, bis eine von ihnen meinte, dass sie nicht versteht, warum ich – nachdem ich doch daran glaube – den Islam noch nicht angenommen habe. An diesem Tag sprach ich die Shahada aus.

Alhamdu Lillah!!

Mein Freunde- und Bekanntenkreis hat sich seitdem sehr geändert. Viele aus meiner alten Schule grüßen mich nicht mehr und wollen mit mir nicht mehr allzu viel zu tun haben, aber ich habe AlhamduLillah durch meinen Übertritt sehr viele neue Freundinnen gefunden, die meine Schwestern im Islam sind. AlhamduLillah.
Allah weiß am besten, was gut für die Menschen ist. Nachdem meine Eltern, besonders meine Mutter, einige Wochen versucht hatte, mich vom Islam zu entfernen, musste sie diesen Kampf erfolglos aufgeben. Sie hat mit der Zeit verstanden, dass nicht mein Freund und auch nicht mein neuer Freundeskreis für meine Veränderungen verantwortlich sind, sondern, dass es das ist was ich wollte. Unser Verhältnis hat sich mit der Zeit sehr zum Guten verbessert und ich denke, dass es ihr egal ist, ob ich ein Kopftuch und einen Mantel oder einen Mini trage, denn ich bin noch immer ihre Tochter. Und sie weiß genau, dass mein Leben sehr erfüllt ist und ich mich in meiner Haut und in der islamischen Gemeinschaft sehr geborgen fühle.

Möge Allah uns immer den rechten Weg weisen. Amin
Eure Schwester im Islam Buschra


     

   

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