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Umm Salama
Die Mutter der Gläubigen
Es wird auch mal Zeit, dass wir eine Sahabiyya, also eine weibliche Gefährtin des Propheten(s) kennenlernen. Sie sollte ein Beispiel für alle muslimischen Frauen sein und ihnen Kraft und Standhaftigkeit geben. Ihre Geschichte zeigt, wie sich eine muslimische Frau in Bedrängnis und Schwierigkeit zu verhalten hat. Umm Salama, die Mutter von Salama, vielmehr die Mutter der Gläubigen.
Wertung: Veröffentlicht am: 12.05.2009
Anhören: Geschichte als Audio: Downloaden
Kommentare: Geschrieben von: S.o.G. & Ayhan Sansarkan & Hagera
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    Umm Salama war die Tochter eines sehr angesehenen Herrschers aus ihrem Stamm, ein großzügiger und tapferer Mensch, von dem man sagte, dass kein Mitreisender, der mit ihm reiste jemals Proviant mitnehmen müsse, da er ihnen all dies zu spenden pflegte.

Der Mann von Umm Salama hieß Abdullah Ibn Abdul Asad, welcher auch Abu Salama genannt wurde. Zusammen sind sie beide unter den ersten gewesen, die den Islam bezeugt hatten.

Nachdem die Quraisch von der Nachricht gehört hatten, gerieten sie in Zorn und beabsichtigten den Eltern von Salama das Leben schwerstmöglich zu machen, da sie beide keine einfachen Leute, sondern wie oben genannt zu der höheren Klasse der Quraisch gehörten. So befürchteten die Quraish, dass auch andere Leute vom Islam angezogen werden würden, wenn sie von der Nachricht hörten, dass unsere beiden Sahabis zum Islam konvertiert sind.

Der Prophet(s) erlaubte später, dass sie nach Äthiopien auswandern, wonach sie in Sicherheit waren. All ihr Vermögen hinterließen sie beim Propheten(s). Nach einiger Zeit jedoch beschlossen sie nach Mekka zurückzukehren, weil sie es ohne den Propheten(s) und die Offenbarung von Allah nicht mehr aushielten. Nachdem sie daraufhin erfuhren, dass der Islam die zwei stärksten Personen dazugewonnen hatte, nämlich Umar Ibn Al-Khattab(r) und Hamza(r), wollten sie zurück nach Mekka, da sie glaubten dort ebenso Sicherheit zu finden. Doch sie irrten sich, denn die Quraishiten machten den einfachen Muslimen, die keinen Schutz finden konnten, das Leben umso schwerer. So erging es also auch unseren beiden Sahabis. Als der Prophet(s) jedoch bemerkte, wie der Zustand der Muslime sich verschlechterte, orderte er seinen Sahabis an, nach Medina auszuwandern. Doch diese Hijra fand keine Einfachheit.

Umm Salama erzählt selbst:
"Vor der Reise beschaffte mein Mann uns ein Kamel, half mir und Salama auf das Kamel und wir ritten los, ohne daran zu denken, was uns alles erwarten würde. Schon gleich trafen wir auf einige Verwandte von mir, die uns daran hinderten, die Stadt zu verlassen. Sie sagten zu Abu Salama: "Wenn du deine Haut retten willst, so gehe und wandere aus, aber unsere Tochter und das Kind bleiben bei uns, ganz egal, was du sagst." Gezwungen und getrennt von seiner Familie musste Abu Salama nun alleine nach Medina auswandern. Doch es kam noch schlimmer: Als die Familie von Abu Salama von dem Vorfall erfuhr, kamen sie zu mir und entgegneten: "Was mit dir geschehen ist, ist dein Problem, aber das Kind gehört zum Vater. Und da Abu Salama nicht mehr bei dir ist, nehmen wir Salama an uns. So stand ich also alleine, ohne Kind und ohne Mann da. Ein ganzes Jahr lang, Tag für Tag ging ich bis zur Stadtgrenze und weinte von früh bis spät und dachte an mein Kind und seinen Vater.
     

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